Was ist die Landakademie?
Diese Landakademie der Ländlichen Gilden ist ein zentraler Bestandteil des LEADER-Projektes „Ehrenamt im ländlichen Raum" und versteht sich als Organisator von Weiterbildungsangeboten für ehrenamtlich tätige Personen in den fünf Eifelgemeinden der Deutschsprachigen Gemeinschaft und darüber hinaus.
Der Projektträger ist die LAG „100 Dörfer – 1 Zukunft", während mit der Umsetzung des Projektes die anerkannte Erwachsenenbildungsorganisation „Ländliche Gilden – Verein für Bildung, Dorf und Land" betraut ist. Verwaltet wird das Projekt durch das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Die Weiterbildungsangebote der Landakademie werden mit den Angeboten der DG abgestimmt und ergänzen sich.
Projektbeschreibung und Zielpublikum
In zahlreichen Initiativen, Vereinen und Projekten im Ländlichen Raum engagieren sich Menschen, die ehrenamtlich tätig sind. Sie haben Ideen , wollen was in den Vereinen, Dörfern und Gemeinden bewegen und sind dafür bereit, ihre freie Zeit dafür zu investieren.
Das Projekt „Ehrenamt im Ländlichen Raum" hat zum Ziel, diese Ehrenamtlichen zu unterstützen, sie zu begleiten und ihnen Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten.
Das Projekt ist in zwei Etappen aufgeteilt:
In einer ersten Etappe sollen möglichst viele ehrenamtlich aktive Menschen per Fragebogen befragt werden, welche Art Unterstützung und Weiterbildungsmöglichkeiten sie sich in Zukunft wünschen, um ihnen die Arbeit zu erleichtern. Mögliche Angebote könnten Themen wie Versammlungsleitung, Moderation, Rhetorik, Gruppendynamik, Öffentlichkeitsarbeit, Begleitung und Motivation von Gruppen, Projektarbeit, Rechte und Pflichten uvm. sein.
In einer zweiten Etappe werden die Ergebnisse ausgewertet und aufgrund dessen Angebote organisiert und für alle Interessierten angeboten. Diese Angebote werden auf dieser Plattform und in der regionalen Presse veröffentlicht und stehen allen interessierten Personen offen. Bei dem Angebot wird darauf geachtet, dass sie:
- sich in das „Regionale Entwicklungskonzept" der DG einbinden;
- den Ehrenamtlichen die notwendigen Kompetenzen für ein zielgerichtetes, ehrenamtliches Engagement vermitteln;
- die Prinzipien der Nachhaltigkeit, der Bürgerbeteiligung und der Transparenz gexwährleistet bleiben.
Ziel ist es, ehrenamtliche Personen, die sich auf den verschiedensten Ebenen des Vereinslebens und des gesellschaftlichen, dörflichen Zusammenlebens einsetzen, zu befähigen sich aktiv im Vereinsleben und in Dorfentwicklungsprozessen zu beteiligen. Durch die aktive Teilnahme entsteht ein Lernprozess, der den/die Einzelne/n wiederum befähigt, die Gesellschaft und eine zukunftsfähige Dorfentwicklung mitzugestalten. Die ehrenamtlich engagierten Personen werden dahingehend gestärkt, dass sie selbst die nachhaltige Zukunftsgestaltung des Dorflebens in die Hände nehmen und nicht träge darauf warten, dass ein „Zuständiger" kommt und sich darum kümmert.





